Meine Kollegin Sabrina Spiegel berichtet, dass das Follow-up-Meeting zu „Projekt HXR“ ein Paradebeispiel für die Tücken schlecht geführter Meetings war. Warum und was dagegen getan werden kann? Lest selbst:
„Die Unzufriedenheit mit der ursprünglichen Entscheidung war groß, und als die verantwortliche Person zurückruderte, versanken wir in endlosen Diskussionen.
Unsere Herausforderung war es, eine Lösung zu finden, mit der alle zufrieden sein konnten.

Das Ergebnis? Eine mittelmäßige, wenig zufriedenstellende Entscheidung – wie eine Portion Pommes: Fast jeder mag sie, aber sie sind selten die beste Wahl.
Zu guter Letzt wurde unsere Entscheidung wieder revidiert, und es blieb bei der alten Lösung. Ein klassisches Beispiel dafür, wie ineffiziente Entscheidungsprozesse Ressourcen verschwenden und zu Frustration führen können.
Was hätte anders sein können?
Zunächst das Delegationslevel und die Entscheidungsform klären. Oft wird erwartet, dass in einem Meeting direkt entschieden wird – der erste Fehler. Konsens- oder Mehrheitsentscheidungen führen häufig zu unspektakulären, „sicheren“ Lösungen – eben zu „Pommes-Entscheidungen“.
Wie oft habt ihr Pommes-Entscheidungen? Ich hab da so keine Lust mehr drauf. Alles nur unter dem Deckmandel „alle müssen abgeholt werden“.
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Da hat Sabrina ja ganz schön brass 😉