Meine Bedürfnisse sind die wichtigsten, oder nicht?

Brückentage, Sommer-, Herbst-, Winterurlaube, Samtags-, Früh- und Spätschichten, all das muss miteinander in den Teams, die ich gerade begleite, so gelöst werden, dass alle zufrieden sind. Wirklich? Ist das überhaupt machbar?

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Um diese Herausforderung anzugehen ist es wichtig die Erwartungen von allen Beteiligten – auch der Organisation und der Kunden – klar und transparent zu machen.

Im zweiten Schritt, müssen alle Bedürfnisse auf dem Tisch. In der Moderation ist es dabei wichtig darauf zu achten, dass hier nicht nur oberflächliches festgehalten wird, sondern immer danach geschaut wird, welches Bedürfnis steckt dahinter und verstehen wir (nicht akzeptieren) verstehen wir dieses Bedürfnis?

Beispiele:
– Ich mach keine Frühschicht! Bedürfnis: Ich muss für mein Kind dasein bis die KITA öffnet.
– Ich bin Ostern nicht hier. Bedürfnis: Ich möchte an einer geplanten Familienfeier teilnehmen
– Ich mach keine Samstage. Bedürfnis: Spieltage meines Lieblingsteams

Im dritten Schritt sortiert das Team die Bedürfnisse in vier Quadranten.
– Müssen erfüllt werden,
– Sollten erfüllt werden
– Können erfüllt werden
– Werden nicht erfüllt.
Die erste Sortierung sollte am besten ohne zu sprechen gemacht werden. Dabei muss die Morderator:in strikt auf die Einhaltung achten. Wenn der erste Wurf steht, werden die Bedürfnisse markiert, über die noch einmal gesprochen werden muss.

Die gefundene Sortierung kann in jedem Team anders sein. Sie hat solange Bestand, bis das Team lernt, das sie ein Update bekommen sollte.

Veröffentlicht von Tom

ORSC™️ trained
 Certified Scrum Professional (CSP-SM, CSPO, CSM) Certified Agile Leadership - ETO
 Kanban Management Professional OKR Champion
 Lego® Serious Play® Facilitator 
bikablo® visualiser 
 Ahoi & Glück auf! 🍀

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